Mag. Gudrun Schweigkofler Wienerberger

Gudrun Schweigkofler Wienerberger
Gudrun Schweigkofler Wienerberger
Gudrun Schweigkofler Wienerberger

Nominiert in den Kategorien „Kunst und Kultur“ & "Soziales Engagement"

Mag. Gudrun Schweigkofler Wienerberger arbeitet seit 2011 in der Josefstadt: Sie leitet das Musische Zentrum Wien in der Zeltgasse, ein Haus voller Kunst für Kinder und Jugendliche.

Sie kam 1984 aus Südtirol, um in Wien zu studieren, und ist dann hier  picken geblieben. Nach dem Studium der Kommunikations- und Theaterwissenschaft arbeitete sie u. a. bei tanzAffiche, im FalterVerlag und bei Tanz- und TheaterFestivals im In- und Ausland, baute im WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) die Veranstaltungsschiene KinderKultur”  auf und  war bei KulturKontaktAustria für die Kunstvermittlungsberatung mit Schwerpunkt Kunst und Schule zuständig. Kunst mit, von und für Kinder und Jugendliche ist ihr Anliegen und ihre Freude, die sie im Musischen Zentrum Wien, einer Einrichtung des Vereins Wiener Jugendzentren, gemeinsam mit vielen KünstlerInnen, Kindern und Jugendlichen mit Musik, Tanz und Theater auslebt. Besonders wichtig ist ihr dabei die gute Nachbarschaft im Bezirk. Deshalb hat sie das Netzwerk Neue NachbarInnen initiiert, um mit regem Austausch einen Beitrag zur lebenswerten Josefstadt zu leisten.

„Natürlich haben wir hier im Musischen Zentrum Wien das Ziel, die Welt zu verbessern. In unserem Sinne bedeutet das, einen Ort zu schaffen, an dem es den Kindern gut geht. Wo sie sich wohl fühlen, wo sie angenommen werden, wo sie sich austauschen können, wo sie Lärm machen können, wo sie Dinge aussprechen können, wo sie erwachsene Gegenüber haben, die ihnen etwas beibringen, weil sie es können. Wir wollen die Selbstständigkeit der Kinder unterstützen, ihre Eigenständigkeit und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Indem wir miteinander künstlerisch arbeiten, entwickeln wir ein Gefühl dafür, was Kunst ist und was Kunst sein kann.

Prozessorientiert arbeiten bedeutet für uns, etwas gemeinsam zu entwickeln. Gemeinsam wird geschaut: Was machen wir mit der Kunst und was macht die Kunst mit uns. Da wird experimentiert, verworfen, manchmal gescheitert, immer wieder ausprobiert und miteinander gelacht. Die Konzentration liegt nicht auf einem Punkt in der Zukunft (auch wenn wir z. B. Theater-, Tanz- und Musikaufführungen präsentieren), sondern es wird auf den Moment geschaut und im Moment gelebt.“

 


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