Lisa Mai

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Nominiert in der Kategorie „Kunst und Kultur“

8 Jahre Open Air Kurzfilmfestival im 8. – Lisa Mai gründete und leitete von 2010 bis 2014 das Open Air Kurzfilmfestival espressofilm und initiierte 2015 den Start von dotdotdot, Österreichs erstem barrierefreien Filmfestival.

Nach dem Studium in den Klassen für Drehbuch und Kamera an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (»Filmakademie Wien«) war Lisa Mai neben ihrer Tätigkeit als Autorin, Dramaturgin und Filmvermittlerin in unterschiedlichen Kontexten für Filmfestivals in ihrer Heimatstadt Wien tätig. Noch während des Studiums, 2006, gründete Lisa Mai mangels Vertriebsmöglichkeiten für die Arbeiten der Studierenden der Filmakademie Wien und mit dem Bedürfnis diese sichtbar zu machen in Kooperation mit der Programmvideothek Filmgalerie 8½ den ersten Kurzfilm-DVD-Verleih in Österreich: espressofilm. Aus dem rasch wachsenden Archiv erwuchs bald der Bedarf, die Kurzfilme nicht nur für den privaten Gebrauch zu verleihen, sondern auch öffentlich vorzuführen. 2008 und 2009 kuratierte Lisa Mai die Filmreihe »espressofilm – Kurzfilm einen Sommer lang« im Weltcafé, die aufgrund des großen Erfolges nach langer Suche nach einem geeigneten Open Air Spielort schließlich im Volkskundemuseum Wien eine Heimat gefunden hat.

Seit 2010 ist die Josefstadt jeden Juli und August cineastischer Hotspot in Wien. Unter Pappeln statt unter Palmen zaubert das jährlich im Garten des Volkskundemuseum Wien stattfindende Open Air Kurzfilmfestival hochkarätiges und handverlesenes Filmprogramm auf die Leinwand, verführt zu nächtlichen Filmgesprächen mit den internationalen und österreichischen Festivalgästen und dazu im nächsten Workshop selbst aktiv zu werden. Im Spannungsfeld zwischen Grätzlfestival und internationalem Festivalparkett werden Filme und Menschen in den Fokus gerückt, die formale, inhaltliche und ästhetische Risiken eingehen.

Im Sommer 2015 hat dotdotdot unter der Leitung von Lisa Mai die Nachfolge von espressofilm angetreten. dotdotdot ist Nahversorger für Filmkunst und Filmdiskurs im Grätzl und Begegnungsraum für Menschen, die darauf brennen, private wie politische Komfortzonen zu verlassen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche barrierefreie und inklusive Angebote sorgen dafür, dass möglichst viele Menschen an diesem Dialog teilhaben können, insbesondere das Familienprogramm von »dotdotdot 4plus« und die Programmreihe »barriereFREItag« mit Untertiteln, induktiver Höranlage und Gebärdensprachübersetzung für gehörlose und schwerhörige Menschen. Gemeinsam ziehen wir mit dotdotdot auch regelmäßig hinaus in die Straßen der Josefstadt, um mit cineastischen Interventionen unser Grätzl in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen.

Alles über dotdotdot (seit 2015) erfahren Sie unter http://dotdotdot.at/

Einen Rückblick auf espressofilm (2010-2014) finden Sie unter http://espressofilm.at/


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