Dr.in Susanne Scholl

Dr.in Susanne Scholl
Dr.in Susanne Scholl
Godany

Nominier in der Kategorie „Kunst & Kultur“

Susanne Scholl hat als Josefstädterin die Welt in unsere Wohnzimmer gebracht. Dafür ist sie auch weltweit bekannt.

Die freie Journalistin und Schriftstellerin studierte in Rom Slawistik. Ihre journalistische Karriere begann sie als Assistentin von Manuel Lucbert, dem damaligen Mittel- und Osteuropakorrespondenten der französischen Zeitung „Le Mond“. Danach wechselte Dr.in Scholl in die Auslandsredaktion der Austria Presse Agentur.

Ab 1985 hat sie unter Paul Lendvai in der Osteuropa-Redaktion des ORF gearbeitet. 1989 hat sie das Ende der DDR als ORF-Korrespondentin in Bonn erlebt. Zwischen 1991 und 2009 war sie als Russland-Korrespondentin für den ORF in Moskau tätig. Seit 2009 arbeitet die freie Journalistin und Schriftstellerin in Wien.

Unabhängiger Qualitätsjournalismus ist eine ganz wichtige Kulturleistung in einer Gesellschaft von "alternative Facts" und "Fakenews". Für ihre unabhängige Berichterstattung ging Susanne Scholl in Russland sogar ins Gefängnis. Allein schon diese journalistischen Leistungen sollten für Susanne Scholl als Auszeichnung für die Josefstädterin 2017 reichen.

Susanne Scholl hat auch als Buchautorin ein umfangreiches belletristisches Werk, Prosa und Lyrik, vorzuweisen – „Russisches Tagebuch“, „Moskauer Küchengespräche“, „Elsas Großväter“ (Roman) „Nataschas Winter“ (Erzählungen), „Reise nach Karaganda“ (Roman), „Töchter des Krieges – Überleben in Tschetschenien“, „Rot wie die Liebe“ (Gedichte), „Russland mit und ohne Seele“, „Russische Winterreise“ (Gedichte), „Allein zu Hause“, „Die Königin von Saba“ (Erzählung),"Emma schweigt", "Warten auf Gianni".


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