Ministerialrätin Dr. Elfriede Fritz

Ministerialrätin Dr. Elfriede Fritz
Ministerialrätin Dr. Elfriede Fritz

Bundesministerium für Finanzen, Zentralleitung - Gewinnerin „die Josefstädterin 2013“ in der Kategorie „Lebenswerk“

Elfriede Fritz wurde 1954 in Laa an der Thaya geboren, wo ihr Vater als Geodät und ihre Mutter als Mittelschulprofessorin tätig waren. Nach der Matura in Laa studierte sie Jus in Wien und trat dort auch in die Finanzverwaltung ein.

Ihren Ehegatten, den Finanzhistoriker und Schriftsteller Wolfgang Fritz mit dem sie sich 1989 in der Josefstadt ansässig machte, hat sie am Arbeitsplatz kennen gelernt. Das Ehepaar Fritz zog an seinem nunmehrigen Wohnort zwei tüchtige Josefstädterinnen, die Rechtsanwältin Therese und die Schauspielerin Anna-Sophie, auf.

In der Finanzverwaltung spezialisierte sich Elfriede Fritz für den Zoll, und sie brachte es auf diesem Gebiet bis zur Abteilungsleiterin im Finanzministerium. Ihr Herz hing aber insbesondere daran, die Frauenemanzipation in diesem großen Verwaltungskörper voranzutreiben. Als Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen war sie seit Jahrzehnten für die Frauen im Finanzressort da. Für die Anliegen der Frauen aber auch der Männer hat die Elfi Fritz immer eine offene Tür, und bei ihrem Bekanntheitsgrad in der Finanzverwaltung wusste jede und jeder, wann es Zeit war, zur Fritz zu gehen, weil bei einer Kränkung und Zurücksetzung am Arbeitsplatz nichts anderes half. Wichtig war auch ihre Rolle in den Besetzungskommissionen, wo sie wie eine Haftelmacherin aufpasste, dass keine Frau zu kurz kam. Bleiben noch ihre nationalen Tätigkeiten als Hüterin der Gleichbehandlung in Arbeitsgruppen und Kommissionen und ihre auch internationalen Vorträge als Gender-Expertin. Sehr enge Kontakte hat sie zu den deutschen Kolleginnen geknüpft. Da findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch statt.

Ministerialrätin Dr. Elfriede Fritz: Als Jury-Mitglied freue ich mich darauf, mit den Nominierten viele wunderbare Frauen in unserem schönen Bezirk kennenlernen zu dürfen, die in einem kleineren oder größeren Umfeld, öffentlich oder privat, vielleicht bisher unbemerkt oder doch wahrgenommen, Besonderes leisten. Unter ihnen eine Preisträgerin auszuwählen, wird für mich eine spannende Aufgabe sein.“